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Besonders sehenswert ist auch der sogenannte Fischmarkt mit dem herrlichen Rathaus und den einzigartig schönen
Bürgerhäusern, die den Platz flankieren. Von hier aus ist es nicht mehr weit zur Krämerbrücke. Wüsste man nicht, wo man sich
hier befindet, würde man nicht bemerkten, dass diese schmale Straße eigentlich eine Brücke ist. Die Krämerbrücke überquert die
Gera, und was sie so besonders macht, ist die Tatsache, dass sie komplett bebaut ist, wie es vor einigen 100 Jahren noch üblich
war. Es haben sich in den alten Brückenhäusern einige Kunsthandwerker angesiedelt und kleine Läden laden mit bunten Auslagen
zum Kauf ein.
Den Abschluss unseres Erfurtaufenthaltes bildete ein Besuch der Zitadelle, von der man einen einzigartigen Blick über die Stadt
hat. Das Areal ist gigantisch. Hier oben gibt es noch ein wenig zu tun, um wieder alles in altem Glanz erstrahlen zu lassen. Doch
es ist bereits allerhand passiert und man kann schöne Spaziergänge hoch über der Stadt unternehmen.
Unser Resümee: Man muss Erfurt einmal gesehen haben. Es lohnt sich, hierher zu kommen. Zu DDR-Zeiten war Erfurt eine von
vielen grauen Stäten im Osten. Heute ist sie eine Perle. Halle könnte sich eine Scheibe davon abschneiden!
Übrigens; in Erfurt war Papst Benedikt XVI. am 23. und 24. September zu Gast. Was er dabei überhaupt von Erfurt gesehen hat,
ist mir nicht bekannt, auch nicht, welchen Eindruck er dabei gewonnen hat. Immerhin war dies sein 1. Besuch in einer
ostdeutschen Stadt. Insgesamt gehen die Meinungen über den Herrn Ratzinger weit auseinander, den man natürlich nicht mit
seinem bürgerlichen Namen ansprechen darf. Ich hoffe, seine persönliche Meinung über Ostdeutschland ist nicht so konventionell
und typisch bayrisch wie seine sonstige Einstellung zu den Problemen unserer Zeit.